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Der offizielle Shop der Hummel Manufaktur. Das Original seit 1935.

"Ich will nur Freude machen"

„Ich will nur Freude machen

Wie alles begann – die Geburt der ersten Hummel-Figuren

Die Franziskanerschwester Maria Innocentia Hummel schuf mit ihren Zeichnungen fröhliche Kinder, die sie beim Spiel, bei alltäglichen Verrichtungen oder in der Natur beobachtete und detailreich und treffend wiedergab

Die im Jahr 1909 im niederbayerischen Massing geborene Berta Hummel studiert an der Staatsschule für Angewandte Kunst in München und absolviert ihr Examen als Klassenbeste. Während des Studiums begegnen ihr zwei Franziskanerschwestern aus dem Kloster Sießen. Ihre Freundschaft mit den Ordensschwestern und der Gedanke, Kunst und Religion in ihrem künftigen Schaffen zu verbinden, lassen die junge Frau im April 1931 in das Franziskanerkloster Sießen in Württemberg eintreten. Sie nimmt den Namen Maria Innocentia an, gibt Zeichenunterricht und vervollkommnet ihr künstlerisches Talent. Aus ihrer großen Liebe zu Kindern erwachsen unzählige Zeichnungen von spielenden Mädchen und Buben. „Ich will nur Freude machen“, war die Intention der begabten Künstlerin.

M. I. Hummel wird „entdeckt“

Erste Ausstellungen im nahen Kloster Beuron erregen die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit. „Fleißbildchen“ und Postkarten werden gedruckt und erscheinen in den Läden. 1934 bringt der Verlag Emil Fink ein erstes „Hummelbuch“ heraus.

In München wird der Fabrikant Franz Goebel aus Rödental auf die lebendigen Darstellungen der Maria Innocentia Hummel aufmerksam. Genau danach hat der Unternehmer schon lange gesucht: Mit seinen Modelleuren Arthur Möller und Reinhold Unger prüft er die Umsetzung von der Zeichnung in bildliche Keramik und spricht bei der Ordensschwester vor.

Rund 40 Zeichnungen aus ihren harmonisch colorierten Abbildungen wählt Maria Innocentia Hummel für eine erste Produktionslinie aus. Sie entscheidet sich nicht etwa für Porzellan als Material.  Das erschien der Künstlerin zu hart und kalt, zu glatt und distanziert für ihre liebevoll gezeichneten Hummel-Kinder. Stattdessen wählt sie hochwertiges weißes Steingut aus, das ihre Figuren anrührender, weicher und kindlicher erscheinen lässt. 

Das keramische Material wird noch heute unverändert in einer streng gehüteten Formel für die Original Hummel-Figuren der Maria Innocentia verwendet. Seit damals werden die aufwendigen modellierten und äußerst detailliert und liebevoll bemalten Figuren traditionell in Handarbeit in der Hummel Manufaktur in Rödental hergestellt. Jedes Stück ist deshalb auch immer ein Unikat.

Von Deutschland aus traten die kleinen „Hummeln“ ihren Siegeszug um die Welt an. Maria Innocentia Hummel selbst hat die Blütezeit ihrer Figuren nur kurz miterleben dürfen. Sie starb, gerade einmal 37-jährig, im November 1946 an Tuberkulose. Ihr begnadetes Künstlertum lebt jedoch in wunderbarer Weise in den Hummel-Figuren fort. Sie sind zu Sinnbildern unbeschwerter Kindertage geworden – Millionen Menschen zur Freude.

Unsere geliebten „Hummeln“:

Jede Figur wird in liebevoller Handarbeit in Deutschland am Standort in Rödental modelliert, gegossen, bemalt und mehrfach gebrannt.  Die manuelle Fertigung, das hochwertige Material, die speziell von der Künstlerin autorisierten Hummel-Farben, und die Ausführungen in strenger Anlehnung an die Zeichnungen von Maria Innocentia Hummel, zeugen von hohem künstlerischen Schaffen und Handwerkskunst mit großer Detailtreue.

Heute führt die Hummel Manufaktur GmbH die Geschichte und Tradition der weltweit bekannten „M.I.Hummel“-Figuren in Rödental fort. Die Produktentwicklung und das Management des Hummel-Sammlerclubs verbleiben in den Händen der Hummel Manufaktur GmbH. Nur die Hummel Manufaktur ist autorisiert, die Zeichnungen der Franziskanerin Maria Innocentia Hummel als Vorlage und Anregung für die Gestaltung der Figuren zu verwenden

 

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